Hörspiel

Autor/Autorin: Wilhelm Genazino

Eile des Todes

Technische Realisierung: Roland Seiler, Regine Schneider
Regieassistenz: Claus Lüpkes

Regie: Götz Naleppa

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Christian Brückner
    Dorothee Reize
    Brigitte Röttgers
    Brigitte Kahn

Drei Frauen erzählen einander Geschichten - Variationen über ein Thema, das sie alle beunruhigt und von dem sich nur in Beiläufigkeiten erzählen läßt. Alltagserscheinungen und eigene Lebensgewohnheiten nämlich sind es, in denen sie alle gelegentlich eine seltsame Panik befällt, die ihnen im nachhinein lächerlich erscheint und doch nicht losläßt. - Ein Mann und drei Frauen um die vierzig. Was sie einander mitteilen, ist die eigene Todesangst. Eine Angst, die in ihnen steckt, nicht nur in den Ereignissen, die ihnen zustoßen könnten. Durchs Alleineleben zu Beobachtern geworden, erscheint ihnen der Tod als die "größte denkbare Verstärkung der Einsamkeit". Erzählend, fast heiter, versuchen sie sich mit ihren Todesängsten einzurichten. "Eile des Todes" ist ein Hörspiel über die größte Angst, die dem Menschen aufgegeben ist, über die Angst vor dem Tod. Wie jede andere Angst ist auch die Todesangst eine Leistung des Bewußtseins, eine Vorstellung. Deswegen bildet 'Eile des Todes' keine realistischen Situationen nach. Das Stück hat Modellcharakter". (Wilhelm Genazino)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestfunk 1988
  • Erstsendung: 01.11.1988 | 68'23

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