Hörspiel

Autor/Autorin: Samuel Kahiga

Die Goldmine

übersetzt aus dem Englischen

Übersetzung: Eva Schönfeld
Technische Realisierung: Dieter Stratmann, Marianne Jansen
Regieassistenz: Annette Kurth

Regie: Heinz Wilhelm Schwarz

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Manuel SchulzSontongo
    Katharina PalmNomali
    Theodor MichaelMpondo
    Heinz RabeWillie
    Matthias BrambeerJoe
    Suzanne von BorsodyMaquete
    Aljoscha SebaldPiet van Berg
    Sibylle KuhneMolly van Berg
    Anke SchüttlerHändlerinnen
    Ingrun Allwin
    Antje Kießling
    Lucius Woytt1. Guerillero
    Eugen May2. Guerillero
    Thomas Fehlen
    Manfred Christoph
    Thomas Schweinzberg
    Stephan Schleberger

In einem kleinen Dorf in Transvaal haben die Regierungstruppen eine Strafaktion gestartet, der viele Dorfbewohner zum Opfer gefallen sind, darunter auch die Frau des halbblinden Mpondo. Sotongo, der Sohn, ist noch ein halbes Kind, doch er entschließt sich, nicht den flüchtigen Dorfbewohnern nach Paschaal, in das unfruchtbare Gebiet zu folgen, sondern in die Mine zu gehen und für die Guerillakämpfer eine Botschaft an den Minenarbeiter Belende zu überbringen. Dieses realistische Handlungshörspiel des kenianischen Autors prangert das Apartheidsystem Südafrikas an und skizziert die Lebenssituation und den Freiheitskampf der Schwarzen.

Weitere Informationen
Samuel Kahiga, 1946 in Kenia geboren, absolvierte die University of Nairobi und arbeitet auch als Maler und Graphiker. Seit 1972 ist er Redakteur und Fernsehproduzent bei "Voice of Kenya". Er schrieb bisher fünf Bücher, von denen die Erzählung "Das fremde Mädchen" auch in deutscher Sprache vorliegt. Seine erklärte Absicht ist es, junge afrikanische Künstler zusammenzubringen, um "den Geist des jungen Afrika, seine Intelligenz und künstlerische Lebendigkeit zu pflegen und so die Fähigkeiten des neuen Afrika in die Gemeinschaft der internationalen Kunst einzubringen"

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1988
  • Erstsendung: 10.04.1988 | WDR 3 | 17:00 Uhr | 66'46

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