Hörspiel

Autor/Autorin: Günter Kunert

Stimmflut

Vorlage: Szenario für drei Stimmen (Prosa)
Technische Realisierung: Dietmar Fuchs, Birgit Kaiser
Regieassistenz: Vera Wildgruber

Regie: Hans Rosenhauer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Gerd Baltus
    Marlen Diekhoff
    Wolf-Dietrich Sprenger

In seinem neuen Hörspiel "Stimmflut" läßt Günter Kunert drei Personen ihre Geschichte erzählen, ihre - zumindest zeitweise - gemeinsame Geschichte; denn alle drei Personen sind miteinander durch eheliche und/oder freundschaftliche Beziehungen verbunden. Jede Geschichte relativiert die vorhergehende Geschichte, indem sie den roten Faden "Zeit" weiterspinnt, zugleich aber durch die jeweils an der Perspektive und die Enthüllung stark differierender persönlicher Motivationen der "Wahrheit" immer näherkommt Aber was kann schon diese Wahrheit sein, wenn keine der drei Personen die "Wahrheit" der beiden anderen erfährt? So kann aus der Leidensgeschichte eines durch akustische Halluzinationen verstörten Mannes eine Liebesgeschichte und schließlich eine Mordgeschichte werden, die nur deshalb das vorläufige Ende der ganzen Geschichte markiert, weil die Sendezeit begrenzt ist und eine echte Dreiecksgeschichte, wenn sie die drei Ecken passiert hat, wieder von vorn anfangen muß...

Der deutsche Hörspielregisseur Hans Rosenhauer Ende der 1950er Jahre.
©dpa picture-alliance/Roba Archiv
Der deutsche Hörspielregisseur Hans Rosenhauer Ende der 1950er Jahre. ©dpa picture-alliance/Roba Archiv

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk 1988
  • Erstsendung: 25.01.1989 | 42'55

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