Hörspiel
Autor/Autorin:
Dieter Fraeulin
Rheinisches Requiem
Technische Realisierung: Friedrich Wilhelm Häfner, Renate Klein
Regieassistenz: Cay-Michael Wolf
Regie: Manfred Brückner
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Hans-Joachim Worrigen Alter Mann 1 Josef Meinertzhagen Alter Mann 2 Margret Willmeroth Alte Frau 1 Gerti Runkel Alte Frau 2 Dieter Fraeulin Junger Mann 1 Wolfgang Trimborn Junger Mann 2 Mia Schräpfer Junge Frau
Auf Karneval folgt Aschermittwoch, auf Ausgelassenheit Bußfertigkeit, auf das Leben das Sterben. Aber für die Hinterbliebenen geht das Leben weiter: "Et jeeht imme wigge! - On do moß de dörsch! - Su un esu! Bis annet End!" Gemeinplätze, die für den Rheinländer so selbstverständlich sind, wie er auch ,met singem Hergott un däm Dud' auf Du steht. In Gemeinplätzen entwickelt sich denn auch die Lebensphilosophie einiger alter und junger Dorfbewobner, die sich über den plötzlichen Tod eines guten Bekannten Gedanken machen. Die von Fraeulin in Bonner Dialekt geschriebenen Dialoge bewegen sich sozusagen in konzentrischen Kreisen um das Thema Leben und Tod, ohne daß sie zu einer anderen Erkenntnis vorstoßen als: "Do kannste sehn, wie et am End jehn kann; der Dud es flott und fuddelt nit." Damit, daß es bei den letzten Dingen gerecht zugeht, ist man zufrieden.
Weitere Informationen
Dieter Fraeulein, geboren 1951 in Bad Godesberg, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Der WDR sendete bisher drei seiner Hörspiele.

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1985
- Erstsendung: 11.02.1985 | 24'30