Kurzhörspiel, Kinderhörspiel
Autor/Autorin:
Linde von Keyserlingk
Wie die Mariechenkatze doch noch ins Bett kam
Bearbeitung (Wort): Rieke Müller-Kaldenberg
Regie: Hartmut Kirste
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Maria von Keyserlingk Joachim Jung
"Jeder von uns hat schon einmal einem Kind beim Schaukeln geholfen und schnell herausgefunden, daß man die Schaukel schnell in Schwung bringt, wenn man sie im Rhythmus der natürlichen Eigenschwingung anstößt. In der Physik wird dieses Phänomen Resonanz genannt, d.h. man hat einen Gleichklang von anregender und angeregter Schwingung. In diesem Zustand ist eine optimale Wechselwirkung zwischen Systemen möglich. Wenn man die Eigenschwingung nicht berücksichtigt, kann man die Schaukel zwar auch mit viel Energieaufwand zum Schwingen bringen, aber nicht Resonanz erreichen. Ähnlich scheint es in zwischenmenschlichen Beziehungen zu sein: Ist man auf die Eigenfrequenz des Kindes eingestimmt, dann ist es leicht, gemeinsam im Gleichklang zu schwingen. Ein Erzieher, der mit Kindern in Resonanz ist, kann diese leicht und spielerisch führen." (G. Kutschera)

Produktions- und Sendedaten
- Süddeutscher Rundfunk / Südwestfunk / Saarländischer Rundfunk 1989
- Erstsendung: 12.10.1989 | 12'00