Hörspiel

Autor/Autorin: Gerhard Schneider

Thea S. - Mein bißchen Leben

Technische Realisierung: Theresia Singer, Silke Zeiler
Regieassistenz: Claudia Johanna Leist

Regie: Joachim Sonderhoff

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Elisabeth OpitzThea S.
    Johanna BassermannMartha
    Katharina PalmJuliane und Junge Frau
    Doris PlenertDagmar
    Margit SpielmeyerFrau Michel, Beamtin
    Anne WehnerFrau Meisner, Beamtin
    Sylvia SpringerNachtdienstbeamtin
    Josef TratnikGefängnisbeamter

Thea S. war siebzig Jahre alt, als sie verurteilt wurde - zu zweimal lebenslänglich und einer zusätzlichen Gesamtfreiheitsstrafe von fünfzehn Jahren. Thea S. hatte nach dem Unfalltod ihres Sohnes ihre beiden Ehemänner, ihren Vater und eine Tante vergiftet. Wer war Thea S.? War sie wirklich die abgefeimte Giftmischerin, wie sie die Boulevardpresse darstellte? Wie kommt es dazu, daß jemand bis zum Mord geht? Thea S. hat ihr Leben erzählt. Gerhard Schneider hat es nacherzählt, indem er sich nur auf die Tatsachen stützte, das individuelle Leben jedoch so neu erfand, daß die authentische Person dabei jenen Schutzraum behält, der jedem Menschen gewährt werden muß. Wer die Geschichte dieses Lebens hört, wird sich unvermutet in einem Zwiespalt zwischen der Rechtmäßigkeit des Urteils und dem Mitgefühl mit einem Menschen wiederfinden, in dessen bißchen Leben kaum Platz für Liebe war.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1989
  • Erstsendung: 25.02.1989 | 67'33

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