Ars acustica
Autor/Autorin:
Ronald Steckel
Schweigende Landschaft
Technische Realisierung: Heiko Rüsse
Regie: Ronald Steckel
"Die Heimkehr zum Ursprung aber nennt man: Stille." (Lao-Tse) "Schweigende Landschaft': Der Titel des Stücks umreißt den Charakter der Komposition: eine polyphone akustische Landschaft. Also keine Story, keine Erzählung, kein emotionaler Ausdruck, sondern eine Annäherung an den Wahrnehmungszustand einer ,ungerichteten Aufmerksamkeit' - oder, in anderen Worten, eine Annäherung an den geistigen Zustand der Stille. Gleichzeitig ist ,Schweigende Landschaft' auch der Versuch, das ,akustische Alphabet', an dem ich seit einigen Jahren arbeite, zu erweitern und zu neuen ,Sätzen' zusammenzufügen. Die Komposition besteht aus sieben Teilen. In jedem Teil erscheinen maximal drei Stimmen, die gleichberechtigt nebeneinander existieren. Teil l, III und VI werden von der elektronischen Transmutation einer Tierstimme dominiert, Teil II von menschlichen Atemzügen und der Stimme eines Steins, Teil IV von dem Geräusch eines rollenden Steins und dem vergrößerten Flügelschlag einer Fliege, Teil V von einer japanischen Ritualglocke und Teil VII von dem Singen einer hölzernen Tür." (Ronald Steckel)

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1990
- Erstsendung: 09.01.1990 | 43'30