Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Urs Widmer

Die Firma BRD

Technische Realisierung: Manfred Hock, Sabine Sip
Regieassistenz: Gertrud Windhorst

Regie: Holger Rink

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Hermann Treusch
    Gerd Wameling

"Lieber Hans-Jürgen, du willst eine Sammlung fiktiver Briefe herausbringen, in denen Abschiede von Deutschland simuliert werden sollen, also schreibe ich dir einen fiktiven Brief, obwohl ich dich ja auch schnell besuchen und dir das alles sagen könnte. Zum Beispiel, daß ich den Abschied gar nicht simulieren muß, weil ich wirklich gehe und dir sehr bald echte Briefe schreiben werde." (Urs Widmer) Hans-Jürgen Heinrichs, Publizist und Verleger, hat 1984 in seinem Oumran-Verlag einen Band herausgegeben, der "Abschiedsbriefe an Deutschland" heißt. Er enthält Briefe, die aus dem realen Wunsche geschrieben wurden, die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen; aber zugleich auch solche, in denen ein möglicher Abschied imaginiert oder aber der Wunsch hierzubleiben bekräftigt wird. Urs Widmer, Schweizer von Geburt, ist einer der Briefeschreiber dieser Sammlung. Er hat nach 17 Jahren Aufenthalt die Bundesrepublik 1984 wieder verlassen. In "Die Firma BRD" schildert er, warum.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Sender Freies Berlin 1986
  • Erstsendung: 21.08.1986 | 19'20

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