Originalhörspiel, Kinderhörspiel

Autor/Autorin: Sabine Korsukéwitz

Guguli, das ängstliche Ungeheuer (1. Teil)

Technische Realisierung: Manfred Hock, Susanne Bronder

Regie: Uli Herzog

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Bianca Krahl
    Simon Jäger
    Viola Sauer
    Dieter Kursawe

Zur Belustigung ihres großen Bruders will Marlies eines Tages nicht mehr allein in ihrem Zimmer schlafen. Sie hat Angst vor großen gelben Augen, die angeblich nachts durch ihr Zimmer tanzen, außerdem hört sie seit einigen Tagen so komische Geräusche... Die Mutter versucht Marlies zu erklären, daß sie sich bestimmt vergeblich ängstigt. Denn Geister oder so etwas gibt es nicht. Dennoch: Als Marlies am Abend allein in ihrem Bett liegt, sieht sie wieder die großen gelben Augen. Erschreckt macht sie die Nachttischlampe an. Und jetzt hört sie einen Schrei, sieht aber nichts Fremdes. Es stellt sich heraus, sie hat ein häßliches Ungeheuer erschreckt, das bis auf seine großen gelben Augen unsichtbar ist, weil sonst niemand mit ihm spielt. Und dieses Ungeheuer namens Guguli hat Angst vor Licht. Schnell schließt sie mit dem kleinen Guguli Freundschaft und verspricht ihm, daß er immer bei ihr bleiben darf, wenn er nur ihrem großen Bruder Gert auch einen gehörigen Schreck einjagt. Nichts leichter als das. Nur die Folgen für Marlies und Guguli sind schlimm. Gert, der nicht zugeben will, daß sich ein großer Junge im Dunklen vor Gespenstern fürchtet, redet der Mutter ein, es wären Ratten in der Wohnung. Und die holt den Kammerjäger. Vor ihm muß nun Marlies Guguli unter den nicht mehr benötigten Kohlen verstecken. Und damit beginnt das eigentliche Unglück. Ausgerechnet an dem Tag, als der Kammerjäger kommt, werden die Kohlen abgeholt und Guguli geht verloren.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Sender Freies Berlin 1985
  • Erstsendung: 19.01.1986 | 29'20

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