Kurzhörspiel, Kinderhörspiel

Autor/Autorin: Sabine Korsukéwitz

Wolkenmeer

Technische Realisierung: Günter Genz, Ulrike Blecken

Regie: Uli Herzog

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Heinz-Theo Branding
    Heinz Giese
    Alexander Herzog
    Evelyn Meyka-Müller
    Heinz Rabe
    Ingeborg Giese-Wellmann
    Wolfgang Ziffer

Wolkenmeier ist Clown in einem kleinen Wanderzirkus, der sich kaum über Wasser halten kann. Nur Wolkenmeier, ein Hans-Guck-in-die-Luft, verspürt nicht viel von der allgemeinen Not. Er wird satt von seinen Träumen und ist zum Ärger der anderen noch glücklich dabei. Die Truppe zieht immer weiter gen Osten, in der Hoffnung, endlich einmal auf ein zahlungskräftigeres Publikum zu treffen. Aber die Bauern dort haben selber kaum genug zu essen, sie bezahlen die Zirkusleute höchstens einmal in Naturalien. Aber da hat die alte Bäuerin einen guten Rat: Der Wanderzirkus soll doch weiter nach Osten ziehen bis zur sagenhaften und reichen Stadt Muk, wo es wie im Schlaraffenland zugeht. Gesagt getan. Doch der Weg ist weit und Gefährlich. Die Zirkusleute außer Wolkenmeier leiden entsetzlich unter den Entbehrungen. Doch Wolkenmeier ist glücklich in seiner Traumwelt, die für ihn absolute Realität ist. Die größte Gefahr aber droht der Truppe von den hungrigen Wölfen. Schon im Angesicht der Stadt Muk - nur ein reißender Fluß trennt sie noch von ihr - drohen die Wölfe sie einzuholen und zu zerfleischen. Jede Rettung scheint ausgeschlossen. Doch da geschieht ein Wunder: Wolkenmeiers Träume und Phantasien sind so Wirklichkeit geworden, daß er eine Gedankenbrücke über den Fluß bauen kann, die sie alle trägt und in Sicherheit bringt.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Sender Freies Berlin 1986
  • Erstsendung: 22.06.1986 | 29'00

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