Hörspielbearbeitung, Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Julius Stettenheim

Man kann jar nich jenuch aufpassen

Vorlage: Der Bauernfänger (Erzählung)
Bearbeitung (Wort): Hermann Motschach
Technische Realisierung: Jochen Prandhoff, Ingrid Lederer

Regie: Sigurd König

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Anfried Krämer
    Wolfgang Reinsch
    Peter Rühring
    Heinz Schimmelpfennig

Im Büro des Berliner Polizeipräsidenten wird ein Gast aus der Provinz erwartet - der Bürgermeister von Treuenbrietzen. Schriftlich hat er darum gebeten, in der Hauptstadt die Bauernfängerei studieren zu dürfen, um daheim entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Der Gast trifft ein, Wachtmeister Sternagel übernimmt seine Betreuung. Bevor die beiden sich auf den Weg machen, äußert der Gast eine Bitte: Nach seiner Ankunft ist ihm gestern abend in einem Weinlokal die gesamte Barschaft gestohlen worden. Ob der Präsident ihm nicht aushelfen könnte? Der Präsident läßt ihm das Geld zurückzahlen und bemerkt, daß der Auftrag sich damit wohl erledigt habe, denn besser könne man die Bauernfängerei nicht kennenlernen. Kaum ist der Gast fort, meldet sich ein weiterer Besucher, der behauptet - diesmal sehr viel überzeugender - der Bürgermeister von Treuenbrietzen zu sein. Er entschuldigt sich für sein unpünktliches Eintreffen, aber ein unbekannter freundlicher Herr, mit dem er gestern abend ins Gespräch gekommen sei, habe ihm geraten, nicht zu früh auf dem Präsidium zu erscheinen. Als der Präs ident dann noch hören muß, daß auch diesem Gast in einem gewissen Weinlokal die ganze Barschaft abhanden kam, ist der Fall klar: Bauernfängerei auf altberliner Art.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk 1986
  • Erstsendung: 26.04.1986 | 19'25

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