Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Gerhard Rühm
Wald, ein deutsches Requiem
Komposition: Gerhard Rühm
Technische Realisierung: Dieter Klein, Franz-Peter Esser, Manfred Brass, Rudolf Stückrath
Regie: Gerhard Rühm
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Elisabeth Hartmann Sprecherin Matthias Ponnier Sprecher
Thema dieses dokumentarischen Hörspiels ist das Waldsterben: "auf die künstlerische möglichkeit einer emotionalisierenden darbietung des materials habe ich keineswegs verzichtet schon um es zu akzentuieren, auffällig zu machen, aus der additiven nachrichtensphäre herauszuheben. so faßt das hörspiel auf konzentrierte weise verschiedene akustische und im engeren sinn radiophone ausdrucksformen wie feature, hörbild, o-ton (meinungsumfrage), magazin, nachrichten, melodram zu einer montagehaften einheit zusammen. dieses hörspiel soll vor allem eine durch künstlerische mittel besonders eindringliche mitteilung sein, die - ohne kommentar, ohne polemik und durch kein persönliches credo belastet - den hörer zu eigener stellungnahme provozieren will." (Gerhard Rühm)
Weitere Informationen
Die Jury des Hörspielpreises der Kriegsblinden hat "Wald, ein deutsches Requiem" 1984 den Preis zuerkannt. Das Werk wurde auf der "1. Acustica International" erstmals von Gerhard Rühm als Hörspiel-Konzert in einer erweiterten Version aufgeführt.

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1985
- Erstsendung: 11.03.1986 | 34'55