Hörspiel

Autor/Autorin: Hüseyin Erdem

Das Feuer wird nie erlöschen

Komposition: Sümeyra Cakir
Technische Realisierung: Theresia Singer, Vera Ludwig
Regieassistenz: Thomas Werner

Regie: Hein Bruehl

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Rolf Becker
    Wolfgang Schwalm
    Hille Darjes
    Hüseyin Erdem
    Werner Eichhorn
    Herbert Weissbach
    Helmut Brasch
    Ermine Erdem
    Erich Schaffner
    Heide Simon
    Marga Maria Werny
    Ursula von Reibnitz
    Marianne Rogée
    Brigitte Wanninger
    Volker Niederfahrenhorst
    Wolfgang Rüter
    Erika Skrotzki
    Anke Tegtmeyer
    Wolfgang Forester
    Matthias Haase
    Marianne Lochert
    u.a.
    Mitwirkende (Funktion unsicher)
    Heike Michaelis
    u.a.

    Musik: Henk Welling

Der König Dcemschied Schach ist ermordet worden, sein Mörder Dehak hat sich die Königskrone aufgesetzt. Er führt eine Terrorherrschaft, um seine Macht zu stabilisieren. Nachdem er auch seinen Vater hat köpfen lassen, wachsen Dehak Schlangenköpfe aus den Schultern heraus, Zeichen des Bösen in ihm. Der König leidet furchtbare Qualen. Da bietet Satan seine Hilfe an und rät dazu, den Schlangen jeden Tag die Gehirne von zwei jungen Menschen beiderlei Geschlechts zum Fraß zu geben. Noch größerer Terror breitet sich aus. Angesichts dieses Leides beschließen die Henker, jeden Tag heimlich einem Menschen die Freiheit zu schenken, die Geretteten sollen in die Berge ziehen. "Der Tag kam, da waren die Menschen in den Bergen unzählbar. Man hat sie Kurden genannt." Das Hörspiel, das diese Geschichte von einzelnen Personen und einem Chor der Weisen in rhapsodischem Ton berichten und kommentieren läßt, ist eine poetische Klage der Kurden gegen die ewige Wiederkehr der Tyrannei ihrer Könige. Es ist Teil der Sendung "Die Welt ist eine Rose..." über die Kultur der Kurden allgemein, in der, verklammert durch ein Gespräch zwischen Günter Wallraff und dem im Exil lebenden kurdischen Märchenerzähler, Lehrer und Schriftsteller Hüseyin Erdem sowie dem Bremer Wissenschaftler Klaus Liebe-Harkort, Informationen über die Kunst und Politik des Landes gegeben und Prosa, Lyrik und Geschichten vorgestellt werden.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1986
  • Erstsendung: 13.12.1986 | 48'15

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