Hörspiel

Autor/Autorin: Arnaldo Calveyra

Die Begegnung zwischen dem Weizen und dem Mais

übersetzt aus dem Französischen

Übersetzung: Eugen Helmlé
Bearbeitung (Wort): Norbert Schaeffer
Komposition: Wolfgang Florey
Technische Realisierung: Werner Klein, Karin Theobald
Regieassistenz: Heidrun Nass

Regie: Norbert Schaeffer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Thomas LangHunahpú
    Elisabeth AuerIxbalanqué
    Irina WankaStimmchen
    Herbert WeissbachLucho/Dorfbewohner
    Gerlach FiedlerXibalba
    Ursula LangrockDemeter
    Roderick WehnertRabe
    Brigitte DryanderKröte/Dorfbewohnerin
    Christa FastWeiße Viper/Frau
    Ariane KnaufLaus/Persephone
    Alois GargJuanito/Archäologe 1
    Paul BürksChico/Archäologe 2

    Musik: Wolfgang Räthe (Englischhorn), Michael Riessler (Kontrabassklarinette), Wolfgang Florey (Percussion)

Die Mythen der "Alten" wie der "Neuen" Welt leben in unzähligen Variationen weiter, Spielmaterial für immer neue Lesarten und Kombinationen. Spielfiguren des aus Argentinien stammenden Autors sind auf der einen Seite der Erde die griechische Göttin Demeter, die Göttin des Weizens, die auf der Suche nach ihrer in den Hades entführten Tochter Persephone die Welt und das Weltall durchmißt: "Verflucht sei das Menschengeschlecht, wenn ich meine Tochter nicht wiederfinde! (...) Kein Weizen, keine Mühle, kein Mehl, kein Brot!" Auf der anderen Seite des Erdballs: Die göttlichen Zwillinge Ixbalanqué und Hunaphú beklagen den Verlust ihres Pelotaballs. Die Laus, die Kröte, die weiße Viper und der Rabe überbringen hüpfend, springend, auf geschlungenen und schließlich beschwingten Wegen den beiden die Botschaft Xibalbas, des Herrn der Hölle. Er hat den Ball geraubt. Die Zwillinge sollen seinen Kindern das wunderbare Spiel beibringen. Und er wäre nicht der Teufel, würde er nicht ein böses Spiel treiben. Aber wie im Märchen - und dies ist eines - findet sich am Ende alles zum Guten: Mais und Weizen werden auch künftig in zwei Dritteln des Jahres gedeihen und nur im verbleibenden Drittel unter der Erde ruhen,

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Saarländischer Rundfunk / Radio Bremen 1987
  • Erstsendung: 03.12.1987 | 36'25

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