Essay
Autor/Autorin:
Theda Weber-Lucks
Im Niemandsland der Künste (1. Teil: Lautdichtung)
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Brita Sommer Erwin Schastok
Im ersten ihres auf drei Kapitel angelegten Radioessays stellt die Musik- und Literaturwissenschaftlerin Theda Weber-Lucks die literarischen Ausformungen der Lautpoesie vor: die lautpoetischen Versuche des Sprechens jenseits der Grenzen der Grammatik, die Reduktion sprachlicher Äußerungen auf einzelne Worte und Silben und schließlich das freie Spiel mit den Sprachlauten. Lautgedichte und Ausschnitte aus den Manifesten des italienischen Futuristen Filippo Tommaso Marinetti, Lautgedichte der Dadaisten Raoul Hausmann und Kurt Schwitters, Sprech- und Lautgedichte von Ernst Jandl, Beispiele der akustischen Poesie von Isidore Isou, Maurice Lemaître, des Ultralettristen Henri Chopin und von Carlfriedrich Claus und Valeri Scherstjanoi sind in dieser Sendung zu hören.
Weitere Informationen
Theda Weber-Lucks, geb. 1965 in Rendsburg, besuchte die Berufsfachschule für Musik in Plattling, studierte Germanistik und Musikwissenschaft in München, schreibt seit 1994 an einer Dissertation über Lautpoesie.

Produktions- und Sendedaten
- Sender Freies Berlin 1997
- Erstsendung: 23.01.1997 | 43'38