Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Anton Aulke
Nobiskrog
Een Spiell tüsken Liäven un Daud. Plattdeutsches Traumspiel
Komposition: Hans Bachem
Regie: Wilhelm Wahl
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Käte Kortenkamp De Ankemoder Hanni Fockele-Grollmes Lisbeth, ihre Urenkelin Tönne Vormann Willem, Schreinermeister Werner Brüggemann Franß, Schreinergesell Josef Grimberg Das Gewissen Mimi Frenke Sünte Drücksken Wilm Böckenholt Düwel Franz Blanke Vördammte
Einer Sage nach wandern tote Seelen in den Nobiskrog - ein Wirtshaus zwischen Zeit und Ewigkeit. Dort dürfen die Seelen eine Nacht verweilen. Der Wirt ist der Teufel, er würfelt mit den Seelen um ihr weiteres Schicksal zwischen Seligkeit und Verdammnis. Weil er sein geliebtes Mädchen nicht bekommen wird, plant der eifersüchtige Meister Willem einen Mord. Die Urgroßmutter des Mädchens sieht sich kurz vor dem Sterben und erzählt Willem von ihrer bevorstehenden Reise in den Nobiskrog. Nachts träumt Willem, er habe den geplanten Mord bereits begangen und treffe im Nobiskrog mit dem Ermordeten zusammen. Dort erlebt er, wie ein anderer Mörder beim Würfeln gegen den Teufel verliert und in die Hölle fährt. Aus dem Traum erwacht, verzichtet Willem auf Rache und erlaubt dem geliebten Mädchen die Verbindung mit dem Mann, den er ermorden wollte.

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1955
- Erstsendung: 03.01.1956 | WDR 2 | 20:45 Uhr | 71'30