Originalhörspiel, Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Johannes Urzidil

Der eingeschriebene Traum

Technische Realisierung: Reinhard Henke, Liesl Staats
Regieassistenz: Heinz Weihe

Regie: Joachim Hoene

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Günther DockerillErzähler
    Wolfgang EngelsMann
    Eleonore NoelleFrau
    Jo Hanns MüllerDer Beamte

Das Emigranten-Ehepaar in New York erhält eines Tages ein Postaviso. Was mag der Brief enthalten? Eine Erbschaft, Geld, Grundbesitz? Und wenn es so ist – was fängt man damit an? Beide erträumen sich den möglichen Inhalt, und diese Träume erhellen beider Existenz, ihr Schicksal. Schließlich nehmen sie den Brief in Empfang. Sie öffnen ihn jedoch nicht, von einer Brücke lassen sie ihn in den Fluss fallen. "Wozu? Wir kannten doch den Inhalt bereits", sagt die Frau. "Ich achte Träume; und überdies wird bald ein zweiter Brief kommen", meint der Mann. "Ein zweiter wie dieser?" "Und du hältst dich für einen Dichter?" "Durchaus. Denn ich kenne die Wirklichkeit".

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1962
  • Erstsendung: 07.01.1962 | Radio Bremen Zwei | 17:00 Uhr | 26'53

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