Hörspiel
Autor/Autorin:
Hans Georg Brenner
Der Stein in Ziskas Garten
Komposition: Johannes Aschenbrenner
Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg, Edda Blosze
Regieassistenz: Werner Kingeling
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Eduard Marks Vater Gisela von Collande Mutter Helmut Griem Johannes Dorit Fischer Else Karin Kleine Eva Josef Dahmen Flender, Polizeioberwachtmeister Werner Kingeling Nachrichtensprecher Musik: Siegfried Enderlein (Schlagzeug), Werner Gutterer (Trompete)
In den ersten Jahren nach dem Krieg ging es nur darum, zu überleben. Nach dem „Wie“ fragte man nur selten. Moral und ethische Prinzipien schienen außer Kraft gesetzt. Der schwarze Markt war nicht nur Erwachsenen, sondern auch Jugendlichen und Kindern zugänglich, und nur selten wurden die Zwölfjährigen gefragt, woher sie Geld und Lebensmittel haben. Nach der Währungsreform verlangten die Eltern neue Maßstäbe, sie verlangten, daß sich die nun Siebzehnjährigen plötzlich in ein normales Familienleben einfügten. Von den daraus entstehenden schweren Konflikten zwischen Eltern und Kindern berichtet das Hörspiel, das die Frage aufwirft, ob nicht angesichts der gemeinsamen Leiden und Erfahrungen mehr Vertrauen zwischen den Generationen vorhanden sein sollte.

Produktions- und Sendedaten
- Norddeutscher Rundfunk / Westdeutscher Rundfunk 1957
- Erstsendung: 28.11.1957 | NDR 1 | 62'10