Monolog

Autor/Autorin: Hermann Kesser

Schwester Henriette

Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg, Lilo Hubert
Regieassistenz: Max Zawislak

Regie: Rudolf Noelte

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Marianne HoppeSchwester Henriette

Das Stück, zuerst als Novelle geschrieben und als Hörspiel 1929 uraufgeführt, ist eines der ersten Beispiele für den Inneren Monolog im Hörspiel. Kesser schildert den Ablauf eines Tages im Leben einer Krankenschwester. Schwester Henriette muß als Zeugin in einem Mordprozeß gegen einen Arbeiter aussagen, der beschuldigt wird, den Gelehrten Engelbrecht umgebracht zu haben. Engelbrecht war bis zum Morgen der vermeintlichen Tat Krankenhauspatient und wurde von Schwester Henriette gepflegt. Nur Henriette weiß, daß er Selbstmord beging, als er sich aus dem Krankenhaus entfernte. Sie fühlt sich mitschuldig, da sie die Absicht des Gelehrten geahnt hat. Sie überwindet sich, das vor Gericht zu bekennen. Doch hört sie, daß der Arbeiter freigesprochen worden ist.

Weitere Informationen
Dieses Hörspiel, das der Autor selbst einen 'Funkmonolog' nannte, wurde 1929 erstmals in der Reihe "6 Frauenschicksale" gesendet

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk / Westdeutscher Rundfunk 1958
  • Erstsendung: 16.07.1958 | NDR 2 | 59'30

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