Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Georg von der Vring
Der Totenkopfschwärmer
Technische Realisierung: Erich Matthias, Helga Schmerberg
Regieassistenz: Jutta Zech
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Klaus Höhne Pauli Irmgard Först Anna, seine Frau Gerd Baltus Jensen Karin Lieneweg Gesine Musik: Helmut Sauermann (Klavier)
Es handelt sich bei diesem kleinen, lyrischen Hörspiel […] um eine Erinnerung des Dichters Georg von der Vring an die Zeit, als er selbst noch Dorflehrer in seiner norddeutschen Heimat war.
Der Totenkopfschwärmer, ein riesiger Falter, vermag auf der Suche nach seinem Weibchen ganze Kontinente zu überfliegen. So schwirrt er in das Klassenzimmer einer Dorfschule am Meer, wo ein junger Lehrer mit der Frau des Hauptlehrers ein Lied für den nächsten Elternabend einstudiert. Um dem Falter die Freiheit zu geben, löschen die beiden, zwischen denen eine unausgesprochene Zuneigung besteht, das Licht. Plötzlich werden sie Zeugen einer Liebeserklärung, die draußen vor dem geöffneten Fenster der Hauptlehrer einem jungen Mädchen macht. Der junge Lehrer spricht ihr Trost zu. Gequält und beschämt dreht die Frau das Licht wieder an. Der Totenkopfschwärmer ist inzwischen fortgeflogen.

Produktions- und Sendedaten
- Norddeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk 1962
- Erstsendung: 19.12.1962 | NDR 1 | 26'18