Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Nakamura Shinichiro
Der dreieckige Traum (2. Abend)
übersetzt aus dem Japanischen
Übersetzung: Manfred Hubricht
Komposition: Harro Torneck
Regie: Kraft-Alexander zu Hohenlohe-Oehringen
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Hanns Ernst Jäger Der Dieb Willy Witte Der Wächter Ernst G. Schiffner Der Polizist Solveig Thomas Das Mädchen Henry Vahl Der Alte Charles Brauer Der Jüngling Sigrid Hausmann Die Frau Mita von Ahlefeld Die ALte Balduin Baas Mann Eric Schildkraut Mann
Hier sind nicht nur die Träume dreieckig, sondern alles: die Figuren, der Ablauf, die Motivation, Anfang und Schluß. Aber gerade das macht die Poesie dieses Hörspiels aus, daß es aus Dreiecken zusammengesetzt ist, die sich miteinander gleichsam zu einem Kreis runden.
Ein Dieb scharrt in den Safes der Bank einen Sack voll Geld zusammen. Da heult die Sirene, der Wächter erscheint, der Dieb muß an ihm zum Mörder werden. Das hindert ein scheinbar vornehmes Mädchen nicht, ihn vor der Polizei zu retten. Wie sich herausstellt, ist sie mit ihm einfach in eine fremde Wohnung gegangen, in der niemand zu Hause ist. Dort legen sie sich schlafen, der Dieb belauscht die Träume des Mädchens und hat durch sie selbst merkwürdige Träume, die ihn seltsamerweise zum Menschenfreund werden lassen. Er verschenkt all sein Geld und hilft damit armen Menschen aus der Not. Das Mädchen aber, das so viel Gutes gewirkt hat, war eine entsprungene Närrin. Sie wird festgenommen und in die Anstalt zurückgebracht.
Weitere Informationen
Die in der Hörspieldatenbank veröffentlichten Angaben zu Inhalten und Beteiligten stammen aus historischen Quellen. Deren Wortlaut könnte heute als diskriminierend und verletzend empfunden werden.

Produktions- und Sendedaten
- Norddeutscher Rundfunk 1962
- Erstsendung: 14.01.1963 | NDR 1 | 41'38