Gespräch

Deutschlands Theater im Wiederaufbau (2. Teil)

Die Jahre der Staatengründung 1949/1950

Technische Realisierung: Martin Eichberg, Brigitte Siewert

Regie: Ulrike Brinkmann

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Doris Schade
    Albert Hetterle
    Egon Monk
    Henning Rischbieter
    Rudolf Wessely

    Moderation: Michael Hase

Mit Beginn des Kalten Kriegs und der Teilung in zwei deutsche Staaten polarisiert sich der Spielbetrieb. Gefördert von den westlichen Alliierten, kommen zeitgenössische Dramatiker wie Shaw, Wilder, Miller, Sartre, Giraudoux auf die Bühnen. Im Osten sucht man nach einem Wandel in der Ästhetik, ausgehend von einer einheitlichen Zielsetzung und Methodik, die dem kollektiven Anspruch des Sozialismus auch in der Kultur Rechnung tragen soll, ohne das "bürgerliche Erbe" zu verleugnen. Man hofft besonders auf heimkehrende Autoren, Schauspieler und Regisseure, z.B. Brecht, Zweig, Seghers, Mann, denen die restaurativen Tendenzen im westlichen Teil Deutschlands mißfallen. Die anfängliche Offenheit endete mit der Einflußnahme politischer Kräfte, die die künstlerische Aussage im Dienst der Politik vereinheitlichen wollten.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • DeutschlandRadio Berlin 1999
  • Erstsendung: 19.09.1999 | DeutschlandRadio Berlin | 52'30

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