Originalhörspiel, Mundarthörspiel

Autor/Autorin: Fritz Arend

De Stünnen, ehr de Sünn opgeiht

Ein Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit

Komposition: Franz Ort
Technische Realisierung: Reinhart Henke, Lore Enders
Regieassistenz: Theo Staats

Regie: Walter Bäumer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Jochen SchenckErzähler
    Ursula HinrichsErstes Mädchen
    Ingrid AndersenZweites Mädchen
    Ivo BraakKapitän
    Heinrich KunstAlter Schiffer
    Wolfgang SchenckJunger Mann
    Elsbeth KwintmeyerJunge Frau
    Carl HinrichsWirt
    Ruth BunkenburgÄltere Frau

Das Stück nimmt Motive aus der alten niederdeutschen Sage vom Nobiskrug - jener Station zwischen Leben und Tod - auf und flicht sie in eine Handlung ein, die andeutungsweise in unserer Zeit angesiedelt ist. In einem alten Wirtshaus am Hafen trifft der Erzähler Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft, für die das Gestern schon vorbei ist, das Morgen aber noch nicht begonnen hat - und wahrscheinlich auch nie beginnen wird. Der Prozess, der vom Leben zum Tod führt, kann nicht unterbrochen werden, er läuft mit unerbittlicher Konsequenz ab. Am Morgen, als die Stunde vor Sonnenaufgang verstrichen ist, muss der Erzähler einsehen, dass seine Hoffnung, diesem Prozess entgegenzuwirken, vergeblich war.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Radio Bremen 1965
  • Erstsendung: 01.11.1965 | Radio Bremen Hansawelle | 20:00 Uhr | 65'00

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