Hörspielbearbeitung
Autor/Autorin:
Dylan Thomas
Der Doktor und die Teufel (1. Teil)
Vorlage: Der Doktor und die Teufel (Drehbuch, englisch)
Übersetzung: Erich Fried
Bearbeitung (Wort): Goetz Kozuszek
Komposition: Siegfried Franz
Technische Realisierung: Wilhelm Hagelberg, Edda Kerwien, Rosemarie Hands
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Hans Lietzau Sprecher Wolfgang Wahl Dr. Rock Marion Degler Elisabeth Edith Heerdegen Annabella Herbert Fleischmann Broom Luise Franke-Booch Kate Hans Mahnke Fallon Roma Bahn Nelly Hans Stetter Murray Paul-Albert Krumm Bennet Eduard Marks Manson Julia Costa Jenny Katharina Matz Alice Eric Schildkraut Billy Kindeskopf Balduin Baas Erik Brädt Rudolf Fenner Egon Monk Claus-Dieter Wilke Charles Brauer Hermann Haensch Reinhold Nietschmann Georg Eilert Holger Hagen Uwe Friedrichsen Volker Brandt Hans Tügel Gerhard Bünte Armas Sten Fühler Charlotte Kramm Karl-Heinz Kreienbaum Kurt Lieck Walter Klam Hedwig Schmitz Heinz Roggenkamp Max Zawislak Herbert Asmis Erwin Laurenz Udo Wulff Adolf Hansen Waldemar Adelberger Walter Esser Franz Jentzsch Katja Schünemann Inge Fabricius Ingrid von Bothmer Gisela Gressmann H. Wettmarshausen D. Schmanns Fritz Wolter Heinz Baumann D. Weichert S. Klingelhöfer R. Hergett Nikolaus von Festenberg Rudolf Voß S. Blocze u.a. Musik: Sandy Sutherland (Dudelsack), Werner Präfte (Violine), Josef Lippert (Musikalische Begleitung), Rolf Lind (Musikalische Begleitung), Hans Schütze (Musikalische Begleitung), Johnny Müller (Musikalische Begleitung)
Musikalische Leitung: Siegfried Franz
Vor 130 Jahren wurde in Edinburgh ein Ire, der Inhaber eines Nachtasyls, angeklagt, alte, hilflose Menschen unter seinen Logiergästen umgebracht und an die Anatomie verkauft zu haben. Der Mörder wurde zum Tode verurteilt. Als der eigentlich Schuldige aber galt ein berühmter Anatom, der für die entsetzliche Ware bezahlt hatte. Ob er wußte, woher die Leichen stammten, ist nie geklärt worden. Er konnte sich auf das Gesetz berufen, das von Chirurgen ein Höchstmaß an Geschicklichkeit verlangt.
Von diesen Ereignissen ging Dylan Thomas aus, als er 1953 seine Filmerzählung „Der Doktor und die Teufel“ schrieb. Er wollte allerdings in erster Linie nicht eine spannende Kriminalgeschichte erzählen, sondern so etwas wie eine Fausttragödie schaffen, in der es um die Verkettung von Schuld und Fortschritt geht.
Weitere Informationen
Die deutschsprachige Hörspielsendung des Stückes war zugleich die Uraufführung.

Produktions- und Sendedaten
- Norddeutscher Rundfunk / Südwestfunk 1959
- Erstsendung: 15.04.1959 | NDR 1 | 99'26
Auszeichnungen
- Karl-Sczuka-Preis 1959