Originalhörspiel

Autor/Autorin: Ronald Steckel

Positionen

Dramaturgie: Hans Burkhard Schlichting
Technische Realisierung: Karlheinz Stoll, Rolf Knapp, Renate Tiffert
Regieassistenz: Heike Tauch

Regie: Ulrich Gerhardt

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Christian Brückner
    Hans-Peter Hallwachs
    Gerd Wameling
    Tina Engel
    Gerd David
    Michael König
    Wolfgang Michael
    Jeanette Spassowa

In fünfzehn Monologen, die der Autor nur zum Teil als geschlechts- und altersspezifisch heraushebt aus einem ansonsten androgyn, alterslos sich bewegenden und redenden Gemisch aus Selbst-, Innen- und Außenwahrnehmungen eines Bewußtseins, das sich in 'Tiraden' dieser Monologe gleichzeitig enthüllt und verbirgt, könnte ein leidendes, gespaltenes Bewußtsein zutage treten, das 'in Stimmen' auf dem eigenen Blick auf Dinge und Ereignisse und deren zeitgeistlichem Diskurs beharrt. Es könnten aber auch durchaus unterschiedliche Bewußtseinsträger sein, die ihre existentielle Position hier/heute bis hin zur Grenzerfahrung und zum Grenzerlebnis noch nicht einmal zu Ende reflektiert haben. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln entsteht ein Gesamtpanorama deutsch-abendländischen Dennoch-und-Trotzdem-Verhaltens, dessen lächerliche wie traurige Züge nicht unberührt lassen und einen seltsamen Sog entfalten.

Weitere Informationen
Ronald Steckel, geboren 1945 auf der Insel Sylt, wuchs in Hamburg auf, studierte in Heidelberg und lebt seit 1968 in Berlin, heute als freier Autor und Hörspielmacher. Mehrere Auszeichnungen und Preise.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Südwestrundfunk 1999
  • Erstsendung: 10.06.1999 | SWR2 / SWR2 | 41'42

Rezensionen (Auswahl)

  • Frank Olbert: FAZ, 9.6.1999 - Christian Hörburger: Funk-Korrespondenz. 47. Jahrgang. Nr. 24. 17.6.1999. S. 31

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