Hörspiel

Autor/Autorin: Theodor von Dobbeler

Hunde

Regie: Holger Sandig

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Heinz StoewerArlander
    Gerhard JentschLeutnant
    Kurt Ebbinghaus1. Bauer
    Roderich Wehnert2. Bauer
    Annegreth RonaldFrau
    Anneliese Benz1. Kind
    Petra Schättiger2. Kind

Ein kleiner Diktaturstaat soll Entwicklungshilfe erhalten: Versumpfte Gebiete müssen fruchtbar gemacht werden, Kraftwerke sollen entstehen. Militär und Regierung stellen sich auf die Seite der Neuerer. Doch stoßen sie bald in der Bevölkerung auf heftigen Widerstand. Ein weit verbreiteter Aberglaube und die finsteren Gerüchte um den abgesetzten Polizeipräsidenten, dessen Seele in einen schwarzen Hund gefahren sein soll, machen eine Ausführung der geplanten Neuerungen unmöglich. Aus der Perspektive eines Reporters, eines Leutnants - er wurde ebenfalls vom Aberglauben infiziert -, und der Bauernbevölkerung wird die heikle Situation beleuchtet. Es wird klar, daß es im unterentwickelten Staat nicht nur darum geht, Hilfe zu leisten und damit soziale Mißstände zu beseitigen. Die Dämonie des Aberglaubens kann stärker sein als die Vernunft der Zivilisation.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Saarländischer Rundfunk 1965
  • Erstsendung: 22.09.1965 | 1 | 36'15

In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar

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