Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Adolf Schröder
Numquam
Dramaturgie: Peter Liermann
Technische Realisierung: Martha Seeberger, Birgit Vollmer
Regieassistenz: Andrea Getto
Regie: Heinz von Cramer
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Ernst August Schepmann David Gould Peter Lieck Raskowiak Simeon Iwantscheff Tobias Alois Garg Boris Thessy Kuls Elsa Roth Thomas Thieme Stefan Richter Martin Bross Junger Mann Uwe Koschel Beamter
Adolf Schröders Texte sind immer auch Spurensuche. Manchmal beschränkt sich diese Suche auf kriminalistisches Forschen, und manchmal handelt es sich um schlichte Erinnerungsarbeit. Und zuweilen fällt beides zusammen. In "Numquam" stößt ein Junge auf einen alten Mann, heruntergekommen, scheu, vor allem aber: sprachlos. Er nimmt ihn mit. Und schon nehmen die Dinge ihren Lauf. Wer ist der Mann, wo kommt er her - Fragen, die plötzlich Menschen beschäftigen, die gar nichts mit diesem Mann zu tun haben. Aber sie alle spüren, daß auch sie mit der Geschichte/Vergangenheit dieses Mannes in irgendeiner Weise verbunden sind. Die Geschichte, die sich allmählich und gnadenlos Stück für Stück zusammensetzt, läßt keinen unbeteiligt.
Weitere Informationen
Adolf Schröder, geboren 1938 in Hamburg, wo er als Autor und Taxifahrer lebt und arbeitet; schreibt neben Hörspielen auch Romane und Drehbücher. Zuletzt erschien "Der fremde Junge".

Produktions- und Sendedaten
- Hessischer Rundfunk 1998
- Erstsendung: 07.03.1999 | hr2 | 39'20
Rezensionen (Auswahl)
- Götz Schmedes: Funk-Korrespondenz. 47. Jahrgang. Nr. 11. S. 31