Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Esther Vilar

Eifersucht

Drama für drei Faxmaschinen

Vorlage: Eifersucht (Theaterstück)
Redaktion: Susanne Hoffmann
Technische Realisierung: Ulrich Speicher, Annette Matheis
Regieassistenz: Margit Kreß

Regie: Christiane Ohaus

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Marlen DiekhoffHelen
    Marion BreckwoldtYana
    Maresa LühleIris

Sie sind Rivalinnen und versuchen sich über einen Zeitraum von fast einem Jahr mit Faxen gegenseitig k.o. zu schlagen: Helen, 55, Yana, 40, und Iris, 25. Alle drei leben im selben schicken New Yorker Penthouse und pflegen eine gemeinsame Leidenschaft: Laslo, dickbäuchiger Mittfünfziger, erfolgreicher Jurist und fröhlicher Schwerenöter. Jede will ihn haben, alle leiden sie die Höllen-Qualen der Eifersucht. Helen, die Ehefrau, musste ihn an die jüngere Architektin Yana abtreten, Yana bekommt wegen der noch jüngeren Indologie-Studentin Iris irgendwann den Laufpass, und Iris wiederum verliert ihn an die Ehefrau Helen. Ein Zirkelschluss und Finalsieg für die Gattin. Doch deren Triumphfreude gibt sich merkwürdig gedämpft. Denn der heiß begehrte Laslo ist auf einmal nurmehr Trophäe, überbewertete Aktie, die auf ihren Nominalwert zurückfällt, ein ältlicher Herr. Mit dem Verschwinden der Rivalin verschwindet auch er selber. Und leider auch jenes köstliche Gefühl, nach dem Helen verlangt wie eine Morphiumsüchtige nach Morphium: Eifersucht.

Weitere Informationen
Esther Vilar, geboren 1935 in Buenos Aires, studierte Medizin, Psychologie und Soziologie, arbeitete als Ärztin, Übersetzerin und Autorin. Internationalen Erfolg erzielte sie mit "Der dressierte Mann" (1971).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk / Saarländischer Rundfunk 2000
  • Erstsendung: 06.05.2001 | 75'03

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