Originalhörspiel, Kurzhörspiel
Autor/Autorin:
Marianne Zückler
Walgesang
Dramaturgie: Lutz Volke
Technische Realisierung: Kaspar Wollheim, Iris König
Regieassistenz: Julia Mohn
Regie: Christoph Dietrich
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Ulrike Krumbiegel Dietmar Mues
"Wal sucht Wal", so lautete die Kontaktanzeige. Und dahinter steckte ein walähnlicher Glatzkopf. Es sollte eine neue Beziehung werden für die Frau, eine verlässliche Bindung. Und er, der sich als Romantiker bezeichnete, wollte das auch. Alles ließ sich gut an, zwei Gleichgesinnte schienen sich gefunden zu haben. Aber dann konnten sie sich doch nicht vorbehaltlos dem Meer ihrer Gefühle überlassen. Die Tochter verschwand, als ihr das neue Verhältnis der Mutter zu viel wurde. Und er hatte eine Ulla hinter sich gelassen, die ihn angeblich nicht verstand, und einen Sohn, mit dem er sich gut verstand. Zu viel alltägliche Prosa für eine auf Poesie gegründete Beziehung.
Weitere Informationen
Marianne Zückler, geboren 1960 in Berlin, studierte Erziehungswissenschaften und Theaterpädagogik. Sie arbeitete mit freien Theatergruppen. Künstlerische Weiterbildung erfuhr sie u.a. bei Ariane Mnouchkine und Harry Kupfer. Sie ist tätig als freischaffende Theaterpädagogin (Lehraufträge an Hochschulen), Autorin und Regisseurin. Sie schrieb die Hörspiele "Knopfauge" (1996) und "Weites Land, tiefer Ton" (1999).

Produktions- und Sendedaten
- Sender Freies Berlin / Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg 2000
- Erstsendung: 02.05.2000 | *radio kultur | 22:00 Uhr | 23'00
Rezensionen (Auswahl)
- Lutz Volke; Marianne Zückler: In: RadioKultur. Nr. 98. Mai 2000. S. 4.