Hörspiel

Autor/Autorin: Ryo Hammura, Tatsuo Takahashi

Die Drehtür

übersetzt aus dem Japanischen

Übersetzung: Siegfried Schaarschmidt
Technische Realisierung: Eduard Kramer, Gertrud Bastuck

Regie: Manfred Marchfelder

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Friedhelm Ptok
    Klaus Herm
    Christian Brückner
    Eric Vaessen

Japan in den 70er Jahren - die dreißig Jahre später erneut aktuell sind: Die tonangebende Generation des 2. Weltkriegs, von den Toten auferstanden, agiert unter den Lebenden und nimmt diesen die Fäden der Wirtschafts- und Verteidigungspolitik aus der Hand - und sie scheut sich auch nicht, die Erziehung der Enkel zu übernehmen. Ein Dialog zwischen Vater und erwachsenem Sohn, wie er heute auch (wieder) stattfinden könnte. Ryo Hammura variiert das im ostasiatischen Denken vertraute Motiv des Wiedergängers, um die durch Kriegsende und Nachkriegszeit 'gedemütigte alte Garde des Kaisers' als immer noch - oder wieder - gegenwärtig hörbar zu machen.

Weitere Informationen
Ryo Hammura, renommierter Autor von SF-Romanen, verfasste den Roman, der Tatsuo Takahashis Hörspielfassung zugrunde liegt. Die beiden Autoren gehören jener Generation an, die das Kriegsende als Kinder erlebten. Takahashi stzte sich in "An die Ruder, Mann!" und "Dreimal gestorben" vorrangig mit der jüngeren japanischen Vergangenheit auseinander.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Saarländischer Rundfunk / Hessischer Rundfunk 1978
  • Erstsendung: 20.08.1978 | Studiowelle Saar | 38'20

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