Originalhörspiel, Kurzhörspiel, Kriminalhörspiel

Autor/Autorin: Joachim Friedrich Meyer

Indizien

Bearbeitung (Wort): Hans Georg Beyer

Regie: Oskar Nitschke

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Nicht bekannt

"Es ist besser, daß zehn Schuldige frei herumlaufen, als daß ein Unschuldiger zum Tode verurteilt wird" - mit diesem Satz umreißt J. Friedrich Meyers Hörspiel "Indizien" [...] knapp und präzis die Fragestellung. Es geht darum, daß ein von diesem Problem besessener Journalist einen Mordfall inszeniert, einen Modellfall sozusagen, der die Sinnlosigkeit des Indizienprinzips beweisen soll. Unversehens artet jedoch die Indizienkomödie aus, in deren Mittelpunkt er sich selbst plaziert hat; aus Spiel wird Ernst, aus dem vorgetäuschten wird ein richtiger Mord, und beinahe kommt es dahin, daß der wackere Vorkämpfer der Menschlichkeit nicht mehr den eigenen Kopf aus der selbstgeknüpften Schlinge zu ziehen vermag.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Süddeutscher Rundfunk
  • Erstsendung: 11.07.1950 | 30'00

Rezensionen (Auswahl)

  • Radio Almanach. 4. Jahrg. Heft 33. August 1950. S. 8. (Abstract aus dieser Rezension)

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