Hörspiel
Autor/Autorin:
Marja Rankkala
Dissonanter Dreiklang
Regie: Friedhelm Ortmann
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Margot Leonard Kari Helmut Griem Krister Rolf Schult AUli u.a.
Eine mehr ironische Gesprächsstudie der finnischen Autorin, in der
drei freundschaftlich verbundene, aber höchst unterschiedliche
Temperamente - ein Intellektueller, ein Naturbursche - und das von
beiden umworbene Mädchen Auli - sich vergeblich zu verständigen
suchen. Alle drei fühlen sich fremd in ihrer Gegenwart und suchen eine
gemeinsame Basis.
Der eine (Kari) räsoniert und läuft intellektuellen Amok gegen die
"Missstände" und Gegebenheiten (aber nur privat, innerhalb der eigenen
vier Wände), der andere (Kristen) träumt von einem urwüchsigen
ungebundenen Leben, fern von der städtischen Zivilisation und ihren
einengenden Codices ("Flößer in Lappland sein!") und Auli schließlich
verharrt skeptisch im Vorfeld der Entschlüsse. Fazit: Dialogische
Dissonanzen. "Es gibt keine Verbindungspunkte."

Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 1968
- Erstsendung: 28.05.1968 | WDR 2 | 28'50