Originalhörspiel

Autor/Autorin: Zoran Stanojevic

Der Herr Geheime Privatrat

übersetzt aus dem Serbischen

Übersetzung: Milo Dor

Regie: Heinz Dieter Köhler

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Horst BollmannEin Mann
    Christa RossenbachSeine Frau
    Lieselotte RauDie andere Frau

In diesem Hörspiel des jungen Serben Zoran Stanojevic, einer hintergründigen Geschichte voll skurrilen Humors, erscheinen charakteristische Konstellationen des ehelichen Zusammenlebens, ins Groteske übertrieben und witzig mystifiziert. Scheinbare Erfüllung und zugleich geheime Verweigerung des weiblichen Anspruchs, mit dem bedeutendsten aller Männer verheiratet zu sein, führt die Ehemänner in die Schimäre. Ein Mann denkt vor einem Topf mit grünem Weizen über die Welt nach. Aber wie kann er die ungeheuren geistigen Fähigkeiten entfalten, die ihm seine Frau zugesteht, wenn sie ihm immerfort in den Ohren liegt. Sie beide sind anscheinend schon wieder in Gefahr, in eine unangenehme Sache verwickelt zu werden. Was die Frau da mit dem Stethoskop in der Wohnung unter ihnen gehört hat, das lässt ihr keine Ruhe; was sie gesehen hat, noch viel weniger. Ihrem Mann bleibt endlich nichts übrig, als hinunter zu gehen. Er sieht sich bald in tiefe Geheimnisse verstrickt, die sich jedoch überraschend lichten.

Weitere Informationen
Zoran Stanojevic, Jahrgang 1942, hat in seiner Heimatstadt Belgrad Gymnasium und Universität besucht. 1963 arbeitete er eine Zeitlang bei der Zeitung "Politika Express". 1965 wurde sein erster größerer Text veröffentlicht. 1968 erschien ein Band mit Kurzgeschichten "Das Gesicht, das den anderen zugedacht ist", 1969 wurde sein Fernsehspiel "Das Aquarium" gesendet. Außer "Der Herr geheime Privatrat" schrieb Stanojevic die Hörspiele "Aber liebe Tante..." (Hörspielpreis des Belgrader Rundfunks), "Deshalb wäre es notwendig...", "Gedeon kommt" und "Für jeden Fall". (Pressetext)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1971
  • Erstsendung: 27.04.1971 | WDR 2 | 49'30

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