Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Kazimierz Brandys

Inkarno

Vorlage: Inkarno (Theaterstück, polnisch)
Übersetzung: Heinrich Kunstmann
Bearbeitung (Wort): Konrad Hansen

Regie: Hans Gerd Krogmann

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Hans CaninenbergProfessor
    Rolf SchultAnatol
    Cornelia BojeMargarete
    Michael ThomasOberassistent
    Peter EschbergPatient
    u.a.

Kazimierz Brandys, Jahrgang 1916, hat, nach einem Roman über den Warschauer Aufstand, mit der Novelle „Die Verteidigung Granadas" 1956 in Polen die Tauwetterperiode eingeleitet. Der „Inkarno-Schock" ist eine Heilmethode, die in Opposition zur Kollektivierung aller Traumata und zur sozialen Beschwichtigung steht. Hingegen soll der Patient seine Neurose als eigene moralische Schuld erleben; geheilt ist er dann, wenn er den Willen zur Sühne entwickelt. Ein sechsfacher Frauenmörder ist auf dem Weg zur Hinrichtung entkommen und dringt in das Zimmer des berühmten Professors ein, der ihn zu heilen verspricht — und den Fall seiner Oberärztin Margarete überträgt, die sich in den Frauenmörder verliebt und mit ihm nach Australien fliehen will. Aber der Mensch denkt, die Psychoanalyse lenkt. 

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1974
  • Erstsendung: 13.08.1974 | WDR 2 | 46'35

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