Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Ursula Krechel

Erika

Vorlage: Erika (Schauspiel)
Bearbeitung (Wort): Heinz Dieter Köhler
Technische Realisierung: Heinz Klein, Gabriele Neugroda
Regieassistenz: Ulf Becker

Regie: Heinz Dieter Köhler

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Gustl HalenkeErika
    Marlies SpohrIhre Freundin
    Irmgard FörstIhre Mutter
    Marlene RiphahnSekretärin
    Annemarie SchlaebitzErikas Schwiegermutter
    Brigitte DrummerSprechstundenhilfe

Das erste Stück Ursula Krechels ist inzwischen an vielen Bühnen des In- und Auslandes gespielt worden. Die Autorin lebte längere Zeit in Köln und hatte ursprünglich Sprache und Handlung von "Erika" am Alltag dieses Lebensraumes orientiert. Sie sagt zu ihrem Stück, das hier in einer rheinischen Hörspielfassung vorgestellt wird: "Ein Mann tritt nicht auf. Das ist ein dramaturgischer Trick einerseits und andererseits die Folge einer langen Wut. Ich schreibe über Frauen, weil ich die Lage von Frauen besser kenne als die von Männern. Ich schreibe über Frauen, weil die objektive Lage von Frauen im Widerspruch zu der Vorstellung dieser Gesellschaft von sich selbst steht. An der Lage der Frauen sind Machtverhältnisse ablesbar. In den Widersprüchen find ich das, was mich zur Darstellung reizt."

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1975
  • Erstsendung: 25.09.1975 | 52'40

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