Originalhörspiel, Kurzhörspiel

Autor/Autorin: Reinhard Döhl

So etwas wie eine Geschichte von etwas

Regie: Ulrich Gerhard

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Uta Hallant
    Susanne Tremper
    Reinhold Bernt
    Reinhard Bülow
    Michael Degen
    Bruno Ganz
    Klaus Herm
    Joachim Nottke
    Joachim Pukaß

Ein junger Mann telefoniert mit seiner Freudin Kalina. Sie teilt ihm mit, dass sie ein Kind erwartet. In betrunkenem Zustand geht der Mann durch den Großstadtverkehr und besucht Kalina: Irgendein Tag in der Stadt. Um diesen gleichsam leitmotivisch durchgezogenen "roten Faden" gruppiert Reinhard Döhl zunächst zwei Komplexe: Zum einen umgangssprachliche Verläufe, zum anderen Kontextpassagen, die Versuche sind, sprachlich Mal- bzw. Bildvorgänge zu fixieren. Diese beiden "Wirklichkeiten" ordnen sich um den "roten Faden" laufen aufeinander zu, auseinander, ineinander usw., ja sie können gelegentlich gleichsam ausgetauscht werden. Damit versucht Döhl, zwei heterogene Bereiche von Wirklichkeit (faktische Wirklichkeit und Bildwirklichkeit) im Medium der Sprache in einer dritten gemeinsamen Wirklichkeit zusammen zu bringen. Dieses Ganze ist wiederum projiziert auf die Folie einer völlig abstrahierten Modellgeschichte, die dem Hörspiel auch den Titel gegeben hat.

Weitere Informationen
"So etwas wie eine Geschichte von etwas" ist Reinhard Döhls sechstes Hörspiel. Der WDR brachte 1968 "Der Fischer und seine Frau", 1969 "Die Mauer oder Morgen ist auch noch ein Tag", 1970 die beiden Arbeiten "Das Hörspiel von heute morgen jederzeit oder Die Bandenschlacht von Blacktown" und "Hans und Grete". (Historischer Pressetext)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk / RIAS Berlin 1971
  • Erstsendung: 02.06.1971 | WDR 1 | 29'05

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