Originalhörspiel

Autor/Autorin: Richard Hey

Schlußwort

Radiomoritat für eine Sprechstimme, eine Singstimme, Musik und Geräusche

Komposition: Dieter "Dick" Städtler
Technische Realisierung: Villinger, Walther

Regie: Richard Hey

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Louise MartiniGertrud
    Günther KrotkyGünther
    Fritz Leo LiertzDer Vorsitzende
    Barbara MorawieczGesang

Richard Hey zeigt in seinem Hörspiel die leidenschaftliche Reaktion einer Frau auf ihre von Männern konditionierte Umwelt, auf die verschiedenen Formen männlicher Ausbeutung, deren Objekt sie ist. Sie steht im Verdacht, mehrere Männer umgebracht zu haben. Sie leugnet mit Vehemenz. Je mehr sie jedoch die Morde bestreitet, um so intensiver beschreibt sie diese Taten. Sie gibt sie praktisch zu, sie bereut. Aus der Reue gewinnt sie neues Material, die ihr zu Last gelegten und bereits zugegebenen Morde erneut abzustreiten. Dieser Monolog findet statt in realen und in imaginierten Situationen: im Gerichtssaal, in Gesprächen mit den möglichen nächsten Opfern, mit ihrem letzten Mann, in der Selbstreflexion. 

Weitere Informationen
Richard Hey, 1926 in Bonn geboren, arbeitete nach einem Studium der Musik, Theaterwissenschaft und Philosophie als Regie-Assistent beim Film, als Musikkritiker und Journalist. 1952 begann er mit seiner schriftstellerischen Arbeit, für die er den Schiller-Gedächtnis-Preis (1955) erhielt, den Gerhart-Hauptmann-Preis (1960) und den Hörspielpreis der Kriegsblinden (1965). Der WDR brachte zuletzt seine Hörspiele "Jeden Abend Kammermusik" (1965), "Die Ballade vom eisernen John" (1968) und "Reisenbeschreibung" (1970) (Historischer Pressetext)

Erstgesendet vom Süddeutschen Rundfunk

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk / Süddeutscher Rundfunk 1970
  • Erstsendung: 12.05.1971 | WDR 2 | 35'30

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