Hörspiel

Autor/Autorin: Wolfgang Röhrer

Das Unternehmens-Planspiel

Regie: Hein Bruehl

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Gerd Baltus
    Brigitte Drummer
    Adolf "Addi" Furler
    Erich Hallhuber
    Walter Jokisch
    Peter Neuneiner
    Ralf Ortenberger
    Elisabeth Schwarz
    Karl-Heinz Smuda

Wolfgang Röhrers Hörspiel beruht, wie eigentlich alle Arbeiten dieses Autors, auf genauen Recherchen. Spiele wie das hier inszenierte Planspiel haben bereits in authentischen, belegbaren Fällen stattgefunden, und auch dieses Mal geht es dem Autor um das Problem der "Harmonie" am Arbeitsplatz, um die Frage, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck sie hergestellt wird. Betriebsleiter Kimnitz und Frau Blom, Chefin der Personalverwaltung, simulieren im Planspiel eine Reorganisation der Firma: "Maßnahmen zum Abbau der Überkapazitäten auf dem Gebiet der Kunststoffproduktion" in einem multinationalen Chemiekonzern, so lautet die Aufgabenstellung. Eine als loyal geltende Arbeiterin, ehemalige Angehörige des Betriebsrats, Hilde, spielt aus ihrer Kenntnis der Argumentation ihrer Kollegen die Reaktion des Betriebsrats, da diese keine Computer ermitteln kann. Von Zeit zu Zeit nimmt auch Zass an dem Planspiel teil, der einstige Unternehmer, der heute zwar noch als Großaktionär am Konzern beteiligt, aber einem zentralen Vorstand verantwortlich ist und der vom Dirigent eines Orchesters schwärmt: So müßte auch ein Betrieb geführt werden. Hilde ist erstaunt darüber, daß der Computer immer das härteste Reaktionsmodell vorschlägt, bis zum wilden Streik. Sie steigt zwar in ihre Rolle als Betriebsrat ein, kommt aber durch unbedachte Äußerungen von Zass in Gewissenkonflikte. Frau Blom erfährt im Planspiel, daß sie im entscheidenden Augenblick versagen würde, und Kimnitz erfährt erst nach einigen Gläsern Cognac, daß die neuen Filteranlagen nicht mehr nötig sind, weil der ganze Betrieb stillgelegt und die Produktion ins Ausland verlegt werden soll. (Pressetext)

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1976
  • Erstsendung: 16.11.1976 | WDR 2 | 66'45

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