Gespräch

Autor/Autorin: Richard Hey

Gespräch über das Hörspiel: "Die Ballade vom Eisernen John" von Richard Hey

  • Weitere Mitwirkende

    Gesprächsteilnahme: Richard Hey, Dieter Hasselblatt

Richard Hey schrieb seinen Radiostrip mehr aus Experimentierfreudigkeit und Spaß an der Sache selbst, als mit dem Anliegen, ernsthafte Literatur zu verkaufen. Aus einem alten Volksmärchen machte er einen akustischen Comic-Strip - ein Märchen in der Form unserer Zeit. Die Analogie sieht er in den literarischen Mitteln, in der Thematik und nicht zuletzt im Konsum. Seine 'Eisenhans-Ballade' sollte ihm selbst Freude bereiten sowie dem Hörer entspannende Unterhaltung vermitteln. Seit Anfang der fünfziger Jahre schriftstellerisch tätig, im Hörfunkbereich recht erfahren und Empfänger des Hörspielpreises der Kriegsblinden, befürwortet er den Versuch moderner Autoren, die Literatur von der Psychologie zu befreien - obwohl auch sein Eisenhans-Modell nicht ganz frei von einem gewissen psychologischen Gehalt ist. Hey betont jedoch, daß es ihm in der "Ballade vom Eisernen John" vor allem um einen Spaß für alle ging."

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Deutschlandfunk 1967
  • Erstsendung: 11.03.1967 | 12'20

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