Originalhörspiel
Autor/Autorin:
Sandra Kellein
Venus in Aspik
Technische Realisierung: Klaus Höness, Beate Müller
Regieassistenz: Nicole Paulsen
Regie: Oliver Sturm
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Astrid Meyerfeldt Frau Enie van de Meiklokjes Starlet Max-Volkert Martens Mann Andreas Dohms Paparazzo Sebastian Kowski Galan Johanna Hanke Alte Frau Hans Treichler Alter Mann
"Nachdem sie gerade einen Apfel angebissen hat, bittet sie ein Mann im Freibad um Feuer. Das Verhängnis beginnt und endet in Mord und Wahnsinn. Die wahre Versuchung lauert jedoch weder als Schlange im Baum noch im Leib selbst - sondern in der Yellow Press", sagt Sandra Kellein über ihre harmoniebedürftige Protagonistin, die den Trivialitäten ihres Lebens nur durch erborgte Gefühle entgeht und nicht weiß, wie ihr geschieht, als sie zur Tat schreitet.
Weitere Informationen
Sandra Kellein, geboren 1958 in Nürnberg, studierte in Hannover und lebt als freie Autorin in Berlin. Sie erhielt mehrere Literaturstipendien und Auszeichnungen. 1993 bekam sie den Ernst-Willner-Preis beim Klagenfurter Bachmann-Wettbewerb. Sie schrieb die Romane "Khaki und Federn" (1995), "Gold oder Rabenschwarz" (1996). Zuletzt veröffentlichte sie die Erzählprosa "Die Erfindung von Amerika" (1998). Sie schrieb auch Theatertexte und Hörspiele, zuletzt "Wie ich die Statistik erfand" (1997), "Kreuzfahrten Seiltänze" (1998), "Eine fragwürdige Geschichte" (1999) und "Coach und Crunch" (2001).

Produktions- und Sendedaten
- Südwestrundfunk 2003
- Erstsendung: 11.09.2003 | SWR2 | 40'27
Rezensionen (Auswahl)
- Jutta Heess: Frankfurter Rundschau. 11.09.2003. S. 15.