Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Molière
Die Schule der Frauen
Vorlage: Die Schule der Frauen (Theaterstück, französisch)
Übersetzung: Wolfgang Deichsel, Hermann Treusch
Bearbeitung (Wort): Wolfgang Deichsel, Hermann Treusch
Regie: Hermann Treusch
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Karlheinz Braun Oront, Freund Arnolds, Vater des Horazius Wolfgang Deichsel Arnold oder Herr von Strunk Walter Flamme Christoph, Arnolds Freund Renate Gehlen Agnes, ein junges Mädchen Ursula Köllner Babette, Dienerin des Arnold Heinz Werner Kraehkamp Horazius, Liebhaber der Agnes Erwin Scherschel Heinrich, Christophs Schwager Robert Seibert Albert, Diener des Arnold
"... Gibts dann asch rundum nochmal e Stadt mit Männer, die wir hier, eim Grund, se uffzuziehe, gebbe? Jed Sort ist da. De ei grabscht Geld zusamme, schenkts seiner Fraa. Was gibt se ihm defür? Die schönste Hörner. De anner hält en Schluri aus, sieht zu, wie der seim Weibche Aache macht. Ja maanste, er dät eifersüchtig wern? Naa, es is ihm eine Ehre, wann mer sei Fraa so ehrt. Der do, der tobt, macht Zores, es nützt niks. Jener lässt über sich ergehn, wies geht. Er will sei Ruh, sonst niks wie Ruh, un kommt der Kerl, dann geht er gleich un lang spaziern. Des aane Weibche hängt dem Mann am Ohr, zieht übber ihrn Geliebte her. Der Mann denkt, er is sicher. Kaum geht er fort, so lietse mit ihrm Galan schon im Bett. Des anner Weib bringt Geld an un Geschenke, un fracht der Mann: "Woher?" Do sacht se: "Beim Spiel hab ichs gewonne!" Der Gatte dankt seim Herrgott für soviell Glück im Spiel, weil er das Spiel, worum sichs dreht, net kennt. [...]"

Produktions- und Sendedaten
- Hessischer Rundfunk 1971
- Erstsendung: 27.12.1971 | 62'50