Dokumentarhörspiel, Originaltonhörspiel

Autor/Autorin: Hans Häußler, Christian Gebert

Ein Mann namens Märchen

Regie: Hans Häußler, Christian Gebert

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Arthur Raake

Das Hörstück präsentiert die Selbstdarstellung eines Mannes, der abseits von Gesellschaft und Kulturbetrieb in Berlin-Kreuzberg lebt. Seine nuanciert bildhaften Geschichten, die ihm den Namen "Märchen" eintrugen, seine skurrile Malerei, mit der er sich zeitweilig auch seinen Lebensunterhalt verdient, seine artistische Darbietung eigner und alter Volkslieder, die er mit den verschiedensten, zum Teil selbst gebauten Instrumenten begleitet, seine aus der Situation entstandenen Aphorismen und Gedichte, die Spontaneität seines Erzählens, das gleichwohl durch lebendige Erfahrung vermittelt ist, und selbst die verschiedensten gestischen Formen seines Lachens und die von Sentimentalität bis zum Zorn reichende Skala seiner Stimme spiegeln Sensibilität, Bewußtsein und Mentalität eines Menschen wider, der von der Position des "Außenseiters" sich und seine Umwelt unter ungewohntem Blickwinkel sieht.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Hessischer Rundfunk 1971
  • Erstsendung: 21.06.1971 | hr1 | 61'30

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