Originalhörspiel

Autor/Autorin: Wolfgang Gabel

Wie es kam, hab ichs hingeschrieben oder wie Frau Güstrow mit einem Fluch und fünf Kindern fertigwerden will

Technische Realisierung: Heinz Klein, Inge Böhle
Regieassistenz: Burkhard Ax

Regie: Heinz von Cramer

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Melanie de GraafErzählerin
    Jutta GraebLissi
    Marlene RiphahnLissis Mutter
    Guenther BoehnertLissis Vater
    Marianne LochertKerstin
    Wiltrud FischerBelinda
    Eva GargJutta
    Michael ThomasHans Bapp, Mike

"Frau G., Hausfrau, Mutter von fünf Kindern, geschieden, hat vor Jahren damit begonnen, zu schreiben. Sie hat einen Fernkurs für gutes Deutsch und für Technik des Schreibens absolviert und hofft nun, auf diesem Wege aus ihrem Milieu herauszukommen. Ihr erster Roman, 'Lissi' (Umfang eine Million Anschläge) erzählt die Geschichte eines Mädchens, das einer Verlobung entflieht, einen Beruf erlernt und den geliebten Mann doch nicht bekommt. Es ist dies die Geschichte der Frau G. selbst; sie spielt lediglich in einer anderen, besseren Wohngegend, und dort, wo Frau G. einem Fluch sich ausgesetzt sah, befreit sich Lissi wenigstens ansatzweise. Wie sehr Frau G. Zwängen ausgeliefert war und noch ist, wurde ihr beim Schreiben selbst bewußt. Das Stück will durch Montage der Aussagen von Frau G. und Menschen, die sie kennen, und gespielten Szenen aus dem Roman deutlich machen, wie sehr Schreiben für Frau G. 'therapeutischen' Wert hatte und noch hat" (Gabel). (Pressetext)

Weitere Informationen
Der Autor Wolfgang Gabel, geboren 1942, veröffentlichte bisher Gedichte, Hörspiele ("Einsichten - Aussichten", 1972) und Erzählungen ("Orte außerhalb". 1972).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 1976
  • Erstsendung: 26.04.1976 | WDR 3 | 56'55

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