Ars acustica

Autor/Autorin: Christoph Martin

Löschband

Realisation: Walter Quintus

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Rainer Hagedorn

76, 38 oder 19? Das ist immer seltener die Frage. Aber einst verbargen sich hinter diesen Bandgeschwindigkeitsmaßen (Zentimeter pro Sekunde) akustische Teiluniversen. Christoph Martins Seelenamt für das aussterbende Medium Tonband erinnert uns noch einmal an Sounds und Mythen der analogen Ära. Bevor diese Kultur der Schallaufzeichnung fast forward dem Löschstrom überantwortet wird, spult Martins Eisenoxid-Rhapsodie mit technischen und literarischen Texten zurück in die Zeit des Magnetismus, des Rot- und Gelbbandrauschens und der klugen Tonköpfe.

Weitere Informationen
Christoph Martin, geboren 1952 in Graz, Österreich, lebt als Regisseur, Autor und Komponist seit 1986 in Frankfurt am Main. Zahlreiche Hörstücke von ihm sind erschienen, darunter "Tunnel-Vision" (DeutschlandRadio Berlin), "Eiserne Zeiten" (SWF), "So perfect so nice" (ABC Sydney), "Lemma" (NCRV Hilversum) und "Die Odyssee" (HR/BR/Eichborn).

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 2003
  • Erstsendung: 27.08.2005 | WDR 3 | 23:05 Uhr | 46'03

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