Hörspielbearbeitung
Autor/Autorin:
Robert Schneider
Kristus - das unerhörte Leben des Jan Beukels (1. Teil: Liebe Mutter, ich bin ein Basilisk)
Vorlage: Kristus. Das unerhörte Leben des Jan Beukels (Roman)
Komposition: Rainer Quade
Technische Realisierung: Benno Müller vom Hofe, Jeanette Wirtz-Fabian, David Jakobs
Regieassistenz: Claudia Kattanek
Regie: Jörg Schlüter
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Max von der Groeben Jan als Kind Martin Bross Jan Philipp Fuchs Johann als Kind Florian Seigerschmidt Johann Maximilian Hilbrand Bruder Gerrit Donata Höffer Mutter Alit Horst Mendroch Vater Beukels Artur Niederfahrenhorst Dieric als Kind Alexis Schvartzman Dieric Tobias Klausmann Pauwel als Kind Stephen Appleton Pauwel Leonhard Jaster Geertgen als Kind/Kleines Mädchen Axel Gottschick Magister Joest Walter Gontermann Kanonikus Schelde Therese Hämer Patrizierin 1 Angelika Fornell Patrizierin 2 Hansjoachim Krietsch Alter Mönch Doris Plenert Wirtin Elisa Claudia Mischke Hure Anneke
In den Religionswirren des beginnenden 16. Jahrhunderts fasst der siebenjährige Jan Beukels einen folgenschweren Entschluss: Er will der neue Erlöser werden - auch wenn er das Wort "Christus" nicht einmal schreiben kann; er schreibt es mit "K" und fängt sich, weniger für den Schreibfehler als vielmehr für die Vermessenheit seines Ziels, kräftige Ohrfeigen des Lehrers ein. Als Schneidergeselle reist er durch die Welt, lernt die Handelszentren von London und Lissabon kennen und liest in schweren wie in heiteren Stunden in seiner Bibel. Bald kennt er sie auswendig - ein Wissen, das ihn in der westfälischen Stadt Münster seinem Ziel näher bringt. Dort ruft der Prediger Matthys das neue Jerusalem aus und fordert die Bewohner auf, dem alten Glauben abzuschwören und sich erneut taufen zu lassen. Jan bleibt bei den Wiedertäufern. Für sie ist er der neue Messias. Aber die Stadt ist bereits von den Truppen des Grafen Waldeck belagert. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.
Weitere Informationen
Robert Schneider, geboren 1961 in Bregenz, studierte Komposition, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften. 1986 brach er alle Studien ab und kehrte in sein Heimatdorf im Vorarlberg zurück. Große Bekanntheit erlangte er mit seinem ersten Roman, "Schlafes Bruder" (1992), der in 25 Sprachen übersetzt, verfilmt und als Oper adaptiert wurde. Für das Hörspiel "Dreck" (WDR/ORB 1993) wurde Robert Schneider 1993 mit dem Civis-Preis ausgezeichnet.
Produktions- und Sendedaten
- Westdeutscher Rundfunk 2005
- Erstsendung: 23.10.2005 | WDR 5 | 17:05 Uhr | 53'21
Veröffentlichungen
- CD-Edition: Der Audio Verlag 2005