Hörspielbearbeitung, Kriminalhörspiel

Autor/Autorin: Jean-Patrick Manchette

Tödliche Luftschlösser

Vorlage: Tödliche Luftschlösser (Roman, französisch)
Übersetzung: Stefan Linster
Bearbeitung (Wort): Annette Berger
Technische Realisierung: Gertrudt Melcher, Gabriele Neugroda
Regieassistenz: Claudia Kattanek

Regie: Annette Berger

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/SprecherinRolle/Funktion
    Anja LaïsJulie
    Udo SchenkThompson
    Oskar KöppenPeter
    Siemen RühaakHartog
    Jochen LangnerFuentès
    Ralf RichterNenesse
    Max RichterCoco
    Paul FaßnachtDédé
    Daniel BergerBibi
    Andreas GrötzingerFahrer
    Wolfram KochErzähler

Julie ist gerade aus der Psychiatrie entlassen worden, als sie von dem reichen Wohltäter Hartog als Kindermädchen angestellt wird. Sie soll sich um Hartogs Neffen kümmern, den eigentlichen Erben des Millionenvermögens, das Hartog nach dem Tod seines Bruders nur als Vormund verwaltet. Das Kind entpuppt sich als verzogener kleiner Tyrann. Aber das ist noch das geringste Problem. Denn gleich bei ihrem ersten Ausflug werden der Junge und sein Kindermädchen entführt. Dabei geht es dem Entführer jedoch nicht um Lösegeld. Er ist ein Killer mit dem Auftrag, den Jungen aus dem Weg zu räumen und dem "gestörten" Kindermädchen die Tat in die Schuhe zu schieben. Aber Julie kann mit ihrem Schützling entkommen. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd durch Frankreich, ein gnadenloses Duell zwischen Julie und dem Killer.

Weitere Informationen
Jean-Patrick Manchette, geboren 1942 in Marseille, gilt als einer der Begründer des "néo-polar", der europäischen Variante des amerikanischen hard-boiled-Krimis. Er arbeitete als Drehbuchautor, Essayist und schrieb elf Kriminalromane, von denen viele verfilmt wurden. 1995 starb Jean-Patrick Manchette im Alter von 52 Jahren in Paris an Lungenkrebs.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Westdeutscher Rundfunk 2007
  • Erstsendung: 19.04.2007 | 1LIVE | 23:00 Uhr | 55'00

Rezensionen (Auswahl)

  • Andreas Matzdorf: Funk-Korrespondenz. Nr. 17. 27.04.2007. S. 27f.

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