Hörspielbearbeitung, Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Heinrich Schmidt-Barrien
Ottjen Alldag - Bearbeitete Fassung (2. Folge)
Vorlage: Ottjen Alldag (Roman)
Bearbeitung (Wort): Ilka Bartels
Komposition: Volker Gwinner
Redaktion: Hans Helge Ott
Regie: Bernd Wiegmann
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Erika Rumsfeld Ruth Bunkenburg Heinz Krug Ferdinand Zeisner Marie Kiehn Lina Maetze Hanna Larsen Anneliese Tesch Deli Maria Teichen Bruno Plaat Hinnerk Gronau Ernst Waldau Anke Bollhagen Herbert Sebald Marieluise Martin Gerd Ehlers Kai Landmark Fritz Börner Hanna Thielbar-Pleuß Hans Rolf Radula Alfred Pundsack Heinz Wiechmann
Ottjen Alldag ist für alteingesessene Bremer das, was Klein-Erna für Hamburg oder Tünnes und Schääl für Köln sind. Georg Droste erzählte Ottjens Entwicklung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter. Heinrich Schmidt-Barrien machte für Radio Bremen daraus in den 1950er-Jahren eine 16-teilige Hörspielreihe. Respektvoll gestrafft, soll sie nun dem geneigten Publikum nach und nach wieder zu Gehör gebracht werden.
Ottjen ist inzwischen schon erheblich größer - aber nicht vernünftiger geworden, und so werden seine Streiche immer "handfester". Schließlich bekommt er sogar mit der Polizei zu tun! Der zweite Teil der bearbeiteten Serie umfasst die Kapitel "Ick will nich na de School" und "Wenn de ole Schüppen snaken kunn" aus Georg Drostes erstem Buch "Ottjen Alldag un sien Kaperstreiche".
Weitere Informationen
Georg Droste (1866-1935) wurde dort geboren, wo seine Geschichten spielen: am Bremer Weserufer, direkt hinterm Osterdeich. Er machte eine Buchbinderlehre und erblindete plötzlich mit zwanzig Jahren, daher musste er Straßenhändler und Korbmacher werden. Aber mit Hilfe einer Blinden-Schreibmaschine begann er, Geschichten im heute praktisch ausgestorbenen Bremer Platt zu schreiben. Sein berühmtestes Werk ist die "Ottjen-Alldag-Trilogie".

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen / Norddeutscher Rundfunk 2008
- Erstsendung: 24.05.2008 | 53'23