Mundarthörspiel
Autor/Autorin:
Walter Arthur Kreye
Freespraken
Ein ernstes Spiel
Regie: Ivo Braak
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Rolle/Funktion Carl Schenck August Brinkmann Ingeborg Walther Elsbe, seine Tochter Hans Joachim Schenck Gerd Thormälen Heinz Krug Anton, Großknecht Almut Sandstede Frida, Großmagd Hermann Menschel Willms, Gemeindevorsteher Heinrich Schmidt-Barrien Kroog, Schneider Hermann Bartschat Walter Ernst Hinnerk Gronau Hans Rolf Radula Ernst Waldau
Allen im Dorfe ist die Nacht noch in Erinnerung, in der die Kate des alten Drechsler abbrannte, er selbst ums Leben kam und die eiserne Kassette verschwand, die seine Ersparnisse enthielt. Gewiß, er renommierte gern mit seinem Geld und fing, so alt er war, gelegentlich auch Streit an, wenn er im Krug saß und einen über den Durst genommen hatte. Daß er nun gerade an jenem Abend, wenige Stunden vor seinem gewaltsamen Tod, den jungen Gerd Thormälen gehänselt und zur Wut getrieben hatte, war Grund genug, den Jungen zu verhaften und vor Gericht zu stellen. Zwar mußte er wegen Mangel an Beweisen freigesprochen werden - für die Dorfgemeinschaft aber ist klar, daß nur er und kein anderer der Täter gewesen sein kann. In diesem Augenblick, bei Gerd Thormälens Rückkehr auf den Hof des alten Brinkmann, der den Elternlosen bei sich aufgenommen hat - in diesem Augenblick setzt die Spielhandlung ein. Sie verfolgt den Kampf des Jungen um die Wiederherstellung seiner Ehre, um sein Mädchen und um die Entdeckung des wahren Mörders. Nur die Entlarvung dieses Unbekannten kann ihn von der Last des ständigen Verdachtes befreien - das weiß er. Während er deshalb Tag und Nacht die Brandstelle nach Indizien durchsucht, kommt die Lösung von einer ganz anderen Seite.

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen
- Erstsendung: 21.04.1952 | 47'10
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar