Hörspielbearbeitung
Autor/Autorin:
Johann Wolfgang von Goethe
Egmont
Vorlage: Egmont (Schauspiel)
Bearbeitung (Wort): Inge Möller
Regie: Nicht bekannt
Weitere Mitwirkende
Sprecher/Sprecherin Nicht bekannt
Niederländische Soldaten und Handwerker bewundern den Statthalter Graf Egmont. Gleichzeitig sorgen sich die Bürger, weil die spanische Regentin Margarete von Parma durch den unerbittlichen Grafen Alba abgelöst werden soll. Das private Glück Graf Egmonts zu dem Bürgermädchen Klärchen steht in Kontrast zu der zunehmend an den Rand eines Krieges geratenden politischen Situation. Zwar erscheint der großherzige und sorglose Egmont als der geborene Volksführer, doch sein Freiheitsdrang und seine Sehnsucht nach Glück lassen ihn die Todesgefahr nicht erahnen. Vergeblich versucht sein Freund Oranien, ihn zu überreden, die Einladung Albas nicht anzunehmen. Egmont wiederum befürchtet, daß eine Ablehnung die politische Lage verschärfen könnte. Sorglos geht er zu dem politischen Gespräch und wird verhaftet. Während Egmont im Kerker sitzt, versucht Klärchen die Bürger erfolglos zum Aufstand zu bewegen. Als sie erkennt, wie auswegslos seine Lage ist, nimmt sie Gift. Albas Sohn Ferdinand überbringt Egmont das Todesurteil. Als der Sohn seines Feindes sich rückhaltlos zu ihm bekennt, kann Egmont das Todesurteil annehmen. Vor seinem Tod erscheint ihm die Freiheitsgöttin in der Gestalt Klärchens und der Vision des siegreich kämpfenden niederländischen Volkes (s. Kindlers Literaturlexikon).

Produktions- und Sendedaten
- Radio Bremen
- Erstsendung: 13.09.1946 | 60'00
In keiner ARD-Rundfunkanstalt verfügbar