Hörspielbearbeitung

Autor/Autorin: Otto Nebel

Die Neunrunenfuge von Otto Nebel

In der Hörspieladaption eines Autorenkollektivs

Vorlage: Unfeig. Eine Neun-Runen-Fuge, zur Unzeit gegeigt (Lyrik)
Bearbeitung (Wort): Uwe Friesel, Ursula Kirchberg, Harald Meinke, Jens-Peter Ostendorf, Wolfgang Sutor, Marianne Meek
Redaktion: Heinz Hostnig

  • Weitere Mitwirkende

    Sprecher/Sprecherin
    Uwe Friesel
    Ursula Kirchberg
    Harald Meinke
    Jens-Peter Ostendorf
    Wolfgang Sutor
    Marianne Meek

    Musik: Geeske Hof-Helmers, Adelheid Peper

Der "Unfeig" ist der radikalste und konsequenteste Vorläufer aller kombinatorischen Literaturprodukte in diesem Jahrhundert. Nebel reduziert das Buchstabenarsenal des Alphabets auf die neun Lettern bzw. Laute EIU FGN RTZ. Die Beschränkung, die er sich durch die Wahl von nur drei Vokalen und sechs Konsonanten auferlegt, führt nicht zur sturen Wiederholung einer Anzahl möglicher Wörter, sondern zu einer fortlaufenden Erforschung der Kombinationsmöglichkeiten, zu einer ständigen Erweiterung des Wortvorrats. Unter Verwendung der Originaltonaufnahmen mit Otto Nebel entstand 1973 eine neue Realisation der "Neunrunenfuge" durch ein Hamburger Autorenkollektiv, dem Uwe Friesel, Ursula Kirchberg, Marianne Meek, Harald Meinke, Jens-Peter Ostendorf und Wolfgang Sutor angehören.

Quellen zum Hörspiel - © DRA/Michael Friebel

Produktions- und Sendedaten

  • Norddeutscher Rundfunk 1973
  • Erstsendung: 03.11.1973 | 84'05

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